„Haben Sie jetzt was vor, Miß Wylie?“ fragte er.

„Ja,“ sagte Jane schnell. „Sie wollte grade einen Brief für mich schreiben.“

„Wirklich, Jane,“ sagte er. „Ich denke, du bist doch alt genug und kannst deine Briefe schreiben, ohne erst Miß Wylie zu bemühen.“

„Wenn ich meine Briefe selbst schreibe, findest du immer Fehler daran,“ entgegnete sie.

„Ich dachte, Sie würden vielleicht Lust haben, mit mir ein Duett zu singen,“ sagte er zu Agatha.

„Gewiß,“ antwortete sie und hoffte es gut zu machen, indem sie ihm willfahrte. „Der Brief wird schon vor der Postzeit fertig werden.“

Jane errötete und sagte kurz: „Ich will ihn selbst schreiben, wenn du es nicht tun willst.“

Sir Charles verlor jetzt seine Selbstbeherrschung. „Wie kannst du so verflucht roh sein?“ fragte er seine Frau. „Was hast du dagegen einzuwenden, wenn ich mit Miß Wylie Duette singe?“

„Das ist eine hübsche Sprache!“ sagte Jane. „Ich habe nie behauptet, ich hätte etwas dagegen. Und du hast kein Recht, sie zum Klavier zu holen, wenn sie grade einen Brief für mich schreiben will.“

„Ich will nur, daß Miß Wylie das tut, was ihr am besten gefällt. Aber Briefe an deine Handwerker zu schreiben, das scheint mir keine angenehme Beschäftigung zu sein.“