„Es geht dich nichts an, ob ich mich mit meinem Manne gut stehe oder nicht,“ sagte Jane in plötzlicher Wut.

„Solange ihr euch zankt, wenn ihr allein seid, wie das gut erzogene Paare tun, gewiß nicht. Aber wenn es in meiner Gegenwart vorkommt, dann macht es mir Unbehagen, und das lasse ich mir nicht gefallen.“

„Du würdest überhaupt nicht hier sein, wenn ich dich nicht eingeladen hätte.“

„Stell dir nur vor, Jane, wie langweilig ohne mich das Haus wäre.“

„Wirklich! Es war vor deiner Ankunft gar nicht langweilig. Gertrude hat sich wenigstens immer wie eine Dame benommen.“

„Es tut mir leid, daß ihr Beispiel so gar keine Wirkung auf dich ausgeübt hat.“

„Ich ertrage das nicht,“ sagte Jane schluchzend und ließ sich auf das Sofa fallen, daß die Glasprismen an dem Kronleuchter klirrten. „Ich würde dich nie eingeladen haben, wenn ich gedacht hätte, du könntest so gehässig sein. Ich werde dich nie wieder bitten.“

„Ich werde veranlassen, daß sich Sir Charles wegen der Unverträglichkeit deines Charakters von dir scheiden läßt, und ihn dann heiraten. Dann habe ich das ganze Haus für mich allein.“

„Er kann sich Gott sei Dank deswegen nicht scheiden lassen. Du weißt nicht, was du redest.“

Agatha lachte. „Komm, Jane,“ sagte sie gutmütig. „Sei kein alter Esel. Wasch dein Gesicht, bevor es jemand sieht, und denk daran, was ich dir über Sir Charles gesagt habe.“