„Wenn er mit Miß Lindsay sein Spiel treibt, werde ich ihn bitten, über den Kanal zu kommen, und mich mit ihm schießen.“
„Ich glaube nicht, daß er mitkommen würde,“ sagte Sir Charles zweifelnd. „Wenn ich an Ihrer Stelle wäre, ich versuchte sofort mein Glück mit Gertrude. Trotz allem, was Sie gehört haben, glaube ich nicht, daß sie einen Mann von seiner Herkunft heiraten würde. Sein Geld gibt ihm ja gewiß einige Aussichten, aber Gertrude hat schon reicheren Männern, als er ist, den Laufpaß gegeben.“
„Ich will ehrlich gegen ihn sein,“ sagte Erskine. „Ich irre mich vielleicht, denn alle Menschen können sich in ihrem Urteil über sich selbst irren, aber ich glaube doch, daß ich sie glücklicher machen könnte, als er es kann.“
Sir Charles war dessen nicht ganz gewiß, aber er entgegnete freundlich: „Gewiß. Er ist überhaupt nicht der Mann für sie, aber Sie sind es. Er weiß das auch selbst.“
„Pah!“ murmelte Erskine und erhob sich verächtlich. „Wir wollen hinaufgehen.“
„Übrigens, wir müssen ihn morgen besuchen und sein Haus und die Photographien besichtigen. Die Photographien! Ha, ha!“
„Der Teufel hole sein Haus!“ sagte Erskine.
Am nächsten Tage gingen sie nach Sallusts Haus. Es stand mitten auf einem Felde, das mit Ausnahme eines Küchengartens unbebaut war. Das Wärterhäuschen am Eingang war unbewohnt, und vor dem offen stehenden Tor waren Schmutz und abgefallenes Laub aufgehäuft. Zwei verlaufene Ponys, eine Ziege und ein Vagabond, der auf dem Rasen schlief, hatten so Eingang gefunden. Das Weib des Vagabonden saß in der Nähe und bewachte ihn.
„Ich möchte am liebsten wieder gehen,“ sagte Sir Charles und sah sich voll Ekel um. „Der Platz ist schändlich vernachlässigt. Sehen Sie nur, wie der Lump da direkt vor den Fenstern schläft.“
„Ich bewundere seine Kühnheit,“ sagte Erskine. „Übrigens ein hübsches Paar Ponys.“