Erskine überlegte grade, welche Antwort er geben sollte, als ihn Trefusis aus der Fassung brachte, indem er klingelte. Gleich darauf erschien eine ältliche Frau, die einen länglichen Tisch vor sich herschob, der wie ein Handwagen auf Rädern ging.

„Danke sehr,“ sagte Trefusis und entließ sie. „Hier ist guter Wein, gutes Wasser, gutes Obst und gutes Brot. Ich weiß, daß Sie am Wein hängen wie an einer guten, gewohnten Herzstärkung. Was mich angeht, so mache ich keinen Unterschied zwischen ihm und andern Pflanzengiften. Ich genieße sie niemals. Wasser zur Beruhigung, Wein zur Anregung. In mir sprudeln genug Quellen der Anregung, ich habe niemals Mangel daran und brauche nur nach Beruhigung zu suchen. Indessen“ — hier entkorkte er die Flasche, „ein voller Becher hiervon wird Sie für wenigstens eine halbe Stunde sich wie Götter fühlen lassen. Sollen wir auf Ihre Bekehrung zum Sozialismus trinken?“

Sir Charles schüttelte den Kopf.

„Wie, Mr. Donovan Brown, der große Künstler, ist ein Sozialist, warum sollten Sie keiner sein?“

„Donovan Brown?“ rief Sir Charles interessiert aus. „Ist das möglich? Kennen Sie ihn persönlich?“

„Hier sind verschiedene Briefe von ihm. Sie können sie lesen. Schon das einfache Autograph eines solchen Mannes ist interessant.“

Sir Charles nahm die Briefe und las sie aufmerksam durch, während ihm Erskine über die Schulter sah.

„Ich stimme vollständig mit allem überein, was er hier sagt,“ bemerkte Sir Charles. „Es ist ganz richtig.“

„Natürlich stimmen Sie mit uns überein. Donovan Browns Bedeutung als Künstler hat mir einen Rekruten erworben, und Ihre Bedeutung als Baronet wird mir noch mehrere gewinnen.“

„Aber —“