„Aber was?“ sagte Trefusis und öffnete schnell eins von den Albums, daß das Bild eines widerlichen Zimmers zeigte. „Sie sind doch hiergegen, nicht wahr? Donovan Brown ist dagegen, und ich bin dagegen. Sie mögen sonst in allem anderer Meinung sein, aber Sie sind doch auf unserer Seite. Nicht wahr?“

„Aber es kann die Folge von Trunksucht, Gleichgültigkeit oder —“

„Das Einkommen meines Vaters war fünfzigmal so groß wie das von Donovan Brown. Glauben Sie, daß Donovan Brown fünfzigmal so trunksüchtig und gleichgültig wie mein Vater war?“

„Gewiß nicht. Ich leugne auch gar nicht, daß vieles richtig ist an dem, was Sie sagen. Aber Sie verlangen da von mir einen sehr wichtigen Schritt.“

„Durchaus nicht. Ich verlange gar nicht, daß Sie sich durch Ihre Unterschrift, Ihren Beitritt oder eine Bürgschaft an irgendeiner Gesellschaft oder einer Verschwörung beteiligen sollen. Ich mochte nur Ihren Namen zur Erwähnung gegenüber solchen Feiglingen, die den Sozialismus für ganz richtig halten, aber ihn nicht bekennen wollen, weil sie ihn nicht für geachtet ansehen. Sie werden sich nicht mehr ihrer Überzeugung schämen, wenn sie hören, daß ein Baronet sie teilt. Sie sehen also, daß Ihnen der Sozialismus schon etwas bietet, er gibt Ihrem sonst wertlosen Titel einen wirklichen Wert.“

Sir Charles errötete ein wenig und wurde sich bewußt, daß das Beispiel seines Lieblingsmalers ihn mehr beeinflußt hatte als seine eigene Überzeugung oder die Beweise Trefusis’. „Was meinen Sie, Chester?“ fragte er. „Wollen Sie sich anschließen?“

„Erskine ist schon durch seine veröffentlichten Schriften dafür bekannt, daß er für die Sache der Freiheit eintritt,“ sagte Trefusis. „Drei von den Broschüren auf diesem Büchergestell zitieren die patriotischen Märtyrer.“

Erskine wurde rot, da es ihm schmeichelte, daß er zitiert worden war. Diese Aufmerksamkeit war ihm erst einmal zuteil geworden, und zwar durch einen Kritiker, der dadurch zeigen wollte, daß die patriotischen Märtyrer nachlässig geschrieben seien.

„Nun?“ fragte Trefusis. „Soll ich Donovan Brown schreiben, daß seine Briefe die aufrichtigste Zustimmung und Sympathie von Sir Charles Brandon gefunden haben?“

„Gewiß, gewiß. Das heißt, wenn mein unbekannter Name für ihn im geringsten von Interesse ist.“