„Was sagtest du?“ fragte Agatha, indem sie schnell nach Gertrudes Knie griff.
„Nichts,“ schrie Gertrude und wand sich krampfhaft. „Tu es nicht, Agatha.“
„Wie oft ist Miß Wilson in Ohnmacht gefallen?“
„Dreimal. Ich schreie, Agatha, ich schreie wirklich.“
„Dreimal, wie du sagtest. Und ich wundere mich, wie ein Mädchen, das, wie ihr, durch moralische Überredung erzogen wurde, solch eine Unwahrheit wiederholen kann. Aber wir hatten wirklich und wahrhaftig einen schrecklichen Streit. Sie verlor ihre Fassung. Glücklicherweise verliere ich die meine nie.“
„Den Teufel glaub ich das!“ rief Jane zweifelnd. „Aber nur weiter.“
„Du willst aus einer alten Familie stammen und bist überaus gewöhnlich. Ich weiß nicht, was ich ihr sagte, aber die Entweihung ihres teuren Buches wird sie mir nicht vergeben. Ich werde so sicher fortgejagt, wie ich hier sitze.“
„Was, du meinst, du gehst wirklich weg?“ fragte Jane und bekam Angst, als sie an die Folgen dieses Fortgehens dachte.
„Natürlich. Aber was aus dir werden soll, wenn ich dir nicht mehr bei deinen Aufgaben helfe, oder aus Gertrude, wenn ich ihr nicht mehr diese eingefleischte Vornehmtuerei austreibe, das weiß ich selber nicht.“
„Ich bin nicht vornehmtuerisch,“ sagte Gertrude, „obgleich ich mich nicht mit jedem gemein mache. Aber gegen dich habe ich nie etwas eingewendet, Agatha.“