„Es hat mir unendliche Mühe gekostet, sie zur Vernunft zu bringen,“ sagte Agatha nach einer herausfordernden Pause. „Sie benahmen sich wie Kinder, und ich war wie ein Engel. Natürlich bleibe ich.“

„Gott segne dich, mein Liebling,“ stammelte Mrs. Wylie und versuchte Agatha, die ihr gewandt auswich, zu küssen.

„Ich habe versprochen, in Zukunft sehr gut und fleißig und ruhig und brav zu sein. Erinnerst du dich noch an meinen Kastagnettentanz, Hetty?

Tra! lalala, la! la! la!
Tra! lalala, la! la! la!
Tra! lalalalalalalalalalala!“

Und sie wirbelte in dem Zimmer herum, indem sie mit den Fingern wie mit Kastagnetten knipste.

„Sei nicht so rücksichtslos und leichtfertig, meine Liebe,“ sagte Mrs. Wylie. „Du wirst deiner armen Mutter noch das Herz brechen.“

Miß Wilson und Mr. Jansenius traten jetzt grade herein, und Agatha blieb bewegungslos stehen, indem sie zerstreut auf eine Vase mit Blumen starrte. Miß Wilson lud ihre Besucher ein, an dem Tennisspielen teilzunehmen. Mr. Jansenius blickte streng und mißbilligend auf Agatha, die als Antwort ihr linkes Auge aufriß, während sie das andere gleichzeitig zusammenkniff. Doch er schüttelte seinen Kopf, um anzudeuten, daß Fertigkeiten im Gesichterschneiden, wie schwierig und naturwidrig sie auch sein mochten, seine Achtung nicht gewinnen konnten, und er ging mit Miß Wilson, mit Mrs. Jansenius und Mrs. Wylie hinaus.

„Wo ist dein Hubby?“ fragte Agatha darauf plötzlich Henrietta.

Mrs. Trefusis Augen füllten sich so schnell mit Tränen, daß sie auf Agathas Hand fielen, als sie ihren Kopf neigte, um sie zu verbergen.

„Es ist solch ein lieber, alter Platz hier,“ begann sie. „Die Erinnerungen aus meinen Kinderjahren —“