(Gloria geht wieder zu ihm hin:) Mit welchen Gaben sind Sie geboren, wenn ich bitten darf?
(Dr. Valentine.) Mit Leichtigkeit des Herzens.
(Gloria.) Und Leichtigkeit des Verstandes—und Leichtigkeit des
Glaubens und Leichtigkeit alles dessen, was einen ganzen Mann ausmacht.
(Dr. Valentine.) Ja, die ganze Welt gleicht jetzt einer Feder, die im
Lichte tanzt—und Gloria ist die Sonne. (Sie erbebt ärgerlich den
Kopf.) Entschuldigen Sie—ich gehe. Um neun bin ich wieder da. Adieu.
(Er läuft lustig hinaus und läßt sie in der Mitte des Zimmers zurück.
Sie starrt ihm nach.)
(Vorhang)
VIERTER AKT
(Das gleiche Zimmer. Neun Uhr. Niemand ist da. Die Lampen sind angezündet, aber die Vorhänge sind nicht zugezogen. Das Fenster steht weit offen, und die Girlanden der Lampions leuchten an den Zweigen der Bäume, darüber ein sternbesäter Himmel. Das Orchester im Garten spielt Tanzmusik, die die Meeresbrandung übertönt.)
(Der Kellner tritt ein und führt McNaughtan und McComas in das Zimmer. McNaughtan sieht ängstlich und gedrückt aus. Er setzt sich müde und mutlos auf die Ottomane.)
(Der Kellner.) Die Damen sind in den Garten gegangen und sehen sich die Masken an. Wenn Sie einstweilen gütigst Platz nehmen wollten—ich werde sie rufen. (Er ist im Begriff, durch die Fenstertür in den Garten zu gehen, als ihn McComas aufhält.)
(McComas.) Halt, einen Augenblick.—Wenn noch ein Herr kommt, führen
Sie ihn unverzüglich herein. Wir warten auf ihn.