(McComas.) Hier ist Ihr Vater, Fräulein Clandon. Seien Sie gut zu ihm. Ich will Sie einen Augenblick mit ihm allein lassen. (Er geht in den Garten.)

(Gloria tritt ein und geht kühl bis in die Mitte des Zimmers.)

(McNaughtan blickt sich betroffen um:) Wo ist McComas?

(Gloria gleichgültig, aber nicht unliebenswürdig:) Hinausgegangen, um uns allein zu lassen. Wahrscheinlich aus Zartgefühl. (Sie bleibt neben ihm stehen und siebt ihn sonderbar an:) Nun, Vater?

(McNaughtan eine Art Galgenhumor durchbricht seine Hilflosigkeit:) Nun, Tochter? (Sie betrachten einander einen Augenblick mit melancholischem Humor.

(Gloria.) Reichen wir uns die Hände. (Sie reichen einander die Hände.)

(McNaughtan ihre Hand haltend:) Mein liebes Kind, ich habe mich heute nachmittag leider zu sehr ungehörigen Worten über deine Mutter hinreißen lassen.

(Gloria.) O bitte, entschuldigen Sie sich nicht. Ich bin heute selbst sehr hochmütig und eingebildet gewesen; ich bin seitdem zur Vernunft gekommen—o ja, ich bin zur Vernunft gebracht worden! (Sie setzt sich neben seinen Stuhl auf den Boden.)

(McNaughtan.) Was ist dir zugestoßen, mein Kind?

(Gloria.) O sprechen wir nicht davon! Ich habe mich als die Tochter
meiner Mutter aufgespielt, aber das bin ich nicht. Ich bin die
Tochter meines Vaters. (Sieht ihn an; scherzend:) Das ist ein tiefer
Sturz—nicht wahr?