(Dr. Valentine steht aufrecht neben ihm und setzt das Glas mit der Zange in Bereitschaft. Er fährt fort mit herausfordernder Gleichgültigkeit zu plaudern:) Sie raten mir also, mich nicht zu verheiraten, Herr McNaughtan? (Er bückt sich, um die Kurbel an den Apparat zu befestigen, durch die der Stuhl gehoben und gesenkt werden kann.)
(McNaughtan reizbar:) Ich rate Ihnen, mir den Zahn nun zu ziehen und endlich aufzuhören, mich an meine Frau zu erinnern! Vorwärts, Herr! (Er klammert sich an lit Stuhllehnen und stählt sich.)
(Dr. Valentine setzt ab, die Hand auf der Kurbel, siebt ihn an und sagt:) Um wie viel wollen Sie wetten, daß ich den Zahn herauskriege, ohne daß Sie es spüren?
(McNaughtan.) Um Ihre sechswöchige Miete, mein Junge! Mich foppen Sie nicht!
(Dr. Valentine nimmt die Wette mit Freude an und dreht die Kurbel kräftig hinauf, so daß der Sessel steigt:) Abgemacht! Sind Sie bereit? (McNaughtan, der beunruhigt über sein plötzliches Gehobenwerden die Stuhllehnen losgelassen hat, kreuzt die Arme, setzt sich steif aufrecht und bereitet sich auf das Schlimmste vor. Dr. Valentine läßt den Rücken des Stuhles plötzlich zu einem stumpfen Winkel hinab.)
(McNaughtan packt mit festem Griff die Stuhllehnen, während er zurückfällt:) Au! Nehmen Sie sich in acht, Mensch! Ich bin ganz wehrlos in dieser La—
(Dr. Valentine hält ihm mit dem Sperrholz geschickt den Mund offen und erfaßt das Mundstück des Gasschlauchs:) Sie werden gleich noch wehrloser sein! (Er preßt das Mundstück über McNaughtans Mund und Nase und lehnt sich dabei über McNaugthans Brust so zurück, daß er ihm Kopf und Schultern gut in den Stuhl niederhalten kann.)
(McNaughtan stößt einen unartikulierten Laut in das Mundstück aus und versucht, Dr. Valentine zu packen, den er sich gegenüber glaubt. Nach einem Augenblick greifen seine Arme ins Leere, senken sich und fallen herab. Er ist vollständig bewußtlos.)
(Dr. Valentine wirft mit einem Ausdruck nachdenklichen Triumphes das Mundstück rasch beiseite, nimmt die Zange geschickt aus dem Glas und der Vorbang fällt.)