B. 160. Das Wappen Albrecht Dürer’s.
Noch seltner als von dem vorhergehenden trifft man die schönen Abdrücke, auf Papier mit dem Wasserzeichen des stehenden Hundes, Nr. 35.
Die späteren haben das Wasserzeichen des Wappens von Nürnberg.
B. 161. Das Wappen von Kress von Kressenstein.
Die alten Drucke findet man auf Papier mit dem Wasserzeichen der verbundenen zwei Thürme, spätere, jedoch noch gute, mit dem Wappen von Nürnberg und kaum 11 Linien Entfernung der Drathstriche. Diese haben die Spur eines ganz feinen Sprunges, welcher die Laubverzierungen an der dem Beschauer rechten Seite perpendikulär durchschneidet.
B. 162. Das Wappen der Stadt Nürnberg. 1521.
Man erkennt die ältesten Drucke daran, daß auf der Rückseite gedruckt steht:
Reformation der Stat Nuremberg.
Cum Gratia et Privilegio.
Das starke Papier hat Drathstreifen mit einer Entfernung von 12½ Linien. Bei guten Drucken ohne diesen Text auf der Rückseite findet man das Wasserzeichen des Ochsenkopfes mit dem Caducaeus, ein Zeichen, welches, wie von mir wiederholt angeführt ist, bei Dürer’schen Holzschnitten späterer Zeit mehrfach, nicht aber, wie Dr. Nagler[63] bemerkt, bei Dürer’schen Kupferstichen vorkommt.