„Wir haben ja den gleichen Weg, Yvonne!“
„Ja!“ Sie lächelte. Ich sah wie schlicht und gut ihr Herz war.
„Du kennst mich doch, du weißt doch noch —?“
Yvonne lachte. O ja, sie hatte es nicht vergessen.
„Daß ich dich nie mehr gesehen habe! Ich komme doch so oft nach Creach. Wo warst du denn den ganzen Sommer?“
„Ich? Auf der Insel. Ich habe dich oft gesehen, ja. Doch halt, ich war ja nicht immer auf der Insel, ich war vierzehn Tage in Brest.“
„Nun, siehst du?“
Und Yvonne beeilte sich mir von ihren Erlebnissen in der Weltstadt Brest zu erzählen. Sie war da auch im Theater und hatte ein Stück gesehen, das Ohrfeigensalat hieß. Ein reicher Bauer kam nach Paris und mietete die Wohnung eines lebenslustigen Junggesellen und nun ging es los, er bekam Ohrfeigen von allen Seiten.
„Er erhielt immerzu Ohrfeigen,“ erzählte Yvonne, „es kamen Gläubiger des Junggesellen, klatsch, Eifersüchtige, klatsch — haha — immerzu klatschte es.“
„Hahaha!“