„He, Antoinette, Maria — man muß den Schuppen im Hafen aufsperren!“

Ich verhielt mich etwas bei Noel, ich hatte nichts zu versäumen. Der verrückte Gaston kam auf seinen geknickten Knien hereingesegelt und lud mich zu einem Glas Wein ein. Dazu aßen wir Käse, und den spendierte ich. Dann kam der Dorflump.

„Herr,“ sagte er, „geben Sie mir einen Franken und ich will Ihnen eine äußerst wichtige Mitteilung machen!“

„Pack dich!“ sagte ich. „Eine Tracht Prügel, wenn du willst!“ Der Dorflump grinste und entfloh.

Wir sahen uns die belle femme im Schuppen an.

Niemand hatte einen Bootsschuppen, nur Noel. Unter den bloßliegenden Pfählen wateten Buben umher und drehten die Steine um. Sie ergriffen die kleinen Krabben, die sich davonmachen wollten, an den Scheren, und den jungen Aalen, die sie fingen, schnitten sie sofort die Kehle durch.

Ich klopfte die belle femme ab. Sie war breit gebaut.

„Sie ist das schnellste Boot auf der Insel!“ sagte Noel.

Bann und Kedril hatten mir schon früher gesagt, daß die belle femme ein ausgezeichnetes Boot wäre. Sie gefiel mir. Steuerbord mußte ein Steven neu eingesetzt werden, sonst war alles in Ordnung.

Wir einigten uns nach einigem Hinundherreden über den Preis. Ich unterbot Noels Offerte so unverschämt, daß ihn fast der Schlag rührte. Nun, ich werde dir nicht meine Louisdors in den Rachen werfen, Inselkönig.