„Solch ein Traum — hahaha! — wie kann ein Mensch nur so etwas träumen.“
„Ja, was sagst du dazu, Rosseherre?“ rief ich aus und lachte ebenfalls und legte den Arm um ihr Mieder. „Ist das nicht eine närrische Sache gewesen?“
Rosseherre sah sich um und suchte zu entschlüpfen. „Wenn es jemand sieht!“
„Was tut es?“
Sie sah mich erstaunt an. „Yann wird dich töten?“
„Haha!“ Ich lachte. „Was tut es?“ Ich war ganz trunken von ihrer Nähe. Durch das Mieder fühlte ich die Wärme ihres Körpers und ihre kleinen zarten Rippen. Ihre Haare wehten mir ins Gesicht. Auf ihrer braunen Wange lag ein Regentropfen und fing zu rieseln an. Gerade auf diesen rieselnden Regentropfen küßte ich sie. Ihre Wange war kalt wie Eis.
„O, wie böse du bist!“ rief Rosseherre aus, rot im Gesicht.
„Was soll ich tun, da du mir gefällst, Rosseherre?“
Sie lachte und kämpfte sich tapfer durch den Wind vorwärts.
„Du hast auch Jeanette geküßt.“