Rosseherre sah mich mit erstaunten Augen an. Sie antwortete gar nicht.
Am besten aber gefiel mir das Lied, das die Fischerfrauen ihren Kindern singen.
Sobald Rosseherre es begann, mußte ich lächeln.
Rosseherre sang:
Die Fischerfrau kocht den Brei und spricht: „Ach, könnt ich doch wissen, wo mein guter Mann ist. Ein Jahr lang hab ich nichts von ihm gehört.“ — Der Gnom sitzt im Kamin und äfft ihr nach —
Aber Rosseherre sagte ja nicht „Gnom“, sie sagte Lutin und das klang ganz anders. Lutin, Lutin. Und die Stimme des Lutin sang sie ganz hoch und quiekend:
Der Lutin sitzt im Kamin und äfft ihr nach: „Ach, könnt ich doch wissen, wo mein guter Mann ist. Ein Jahr lang habe ich nichts gehört von ihm.“
Die Fischerfrau seufzt und spricht: „Ach, guter Mann, komm und hilf mir doch.“
Der Lutin äfft ihr nach: „Ach, guter Mann, komm und hilf mir doch.“
Die Fischerfrau spricht: „Ach, guter Mann, der Lutin sitzt im Kamin und äfft mir nach.“