„Une bonne pêche — mon vieux — mon vieux!“ heulte Jean Louis und lachte.

„Aber Jean Louis —?“ flüsterte Rosseherre.

„Er kann uns ja nicht sehen!“ —

„Hühü — sakrenomdedü — trente sou — quarante — hühü,“ lachte der Meerkönig in seinem Bettschrank.

Rosseherre bebte am ganzen Körper. Sie gebärdete sich unsinnig, weinte und flüsterte und bedeckte mein Gesicht mit raschen Küssen. Dann küßte sie mir Hände und Füße, hundertmal. „Me o car,“ flüsterte sie.

„Gute Nacht, Rosseherre.“

Sie begleitete mich vor die Türe.

„Gute Nacht!“ Sie lächelte und ihre Brust atmete noch rasch.

Aber als ich schon gegangen war, rief sie mich nochmals zurück.

„Höre,“ sagte sie, „könntest du mir nicht — hundert Sou leihen — ich habe eine alte Schuld.“ Sie stammelte. „Nein, nicht hundert — fünfzig — zwanzig Sou?“ — — —