Die singen ja so wunderwunderschön,

In der Heimat, in der Heimat,

Da gibt’s ein — ha! ha! ha!

Ja, die Platte war verdorben, und immer am Schluß — beim Wiedersehn — lachte der Apparat. Und immer mußte Kunze aufspringen und die Kurbel neu andrehen.

Kunze lag auf dem Sofa und schlug mit den geflickten, glänzend gewichsten Stiefeln den Takt auf dem Armpolster. Zuweilen unterbrach er sein Geschwätz und sang eine Strophe des Soldatenliedes mit, zuweilen auch rülpste er, mit Respekt zu vermelden. Eine Reihe leerer Flaschen stand auf dem Tisch mit der gestickten, lachsroten Decke — dem Stolz der Freundlichen, Korpulenten an der Wand.

Herr Herbst saß mit roten Bäckchen, die Äuglein glänzend vom Wein, und paffte eine kleine schwarze Zigarre. Er trank nicht aus dem Glas, o nein, Kunze hatte so etwas noch nie gesehen, er setzte einfach die Flasche an den Mund und ließ den Wein in die Kehle hineinlaufen. Mit gespannter Aufmerksamkeit hörte er Kunze zu.

„— und auf diese Weise, sehen Sie, Verehrtester, kam ich also zu G III.“

„G III?“

„Ja, G III. So heißen wir. Nur eine Chiffre. So geheim sind wir, ganz geheim — pst, pst! Ja, nicht einmal einen Namen haben wir.“

„Viele Beamte?“