Schwere Kämpfe, außerordentlich schwere Kämpfe!

Fleisch von seinem Fleisch. Blut von seinem Blut . . .

Herr Herbst beugte sich über das Geländer und sah ihr tief in die Augen. Immer noch wurde sie weißer — ihre Hand griff zu.

Und bald, bald würde man auch sie — der Magere, Schmächtige hatte es ihm zugesagt. Und diese Schande für die Familie . . .

Heute abend, es war Sonnabend, würde er den Munitionsarbeiterinnen im „Löwen von Antwerpen“ etwas zum besten geben. Und auch er würde ein Fläschchen trinken. Er besaß ja immer noch Geld, Gott sei Dank, zwei Brieftaschen, eine kleine für die laufenden Ausgaben und eine große, in der sich die blauen Scheine befanden, noch immer eine ganze Anzahl. Heute abend sollte ihm nichts zuviel sein.

Dabei hielt er den Hut gelüftet, und sein Blick versank in diese Augen, die die Farbe verloren, den Blick.

„Hier?“ hauchte eine zitternde Stimme.

„In der Stadt. Beim Anhalter Bahnhof.“

„Haben Sie es gesehen?“

„Ein Bekannter hat es mir erzählt.“