Ein herrlicher, wunderbarer Regen, kalt, klar, rücksichtslos stürzte aus dem schwarzen Himmel.

Hauptmann v. Dönhoff stand unter einer Haustüre am Ende der Lessingallee. Weiter war er nicht gekommen, das Wetter hatte ihn überrascht.

Hier stand er nun und lauschte glückselig auf das Rauschen des Regens und das Krachen der Donnerschläge. Ja, ganz wunderbar!

Da — eine Droschke klapperte dahin.

„He, Kutscher — hundert Mark für die Fahrt!“

„Heda, Droschke! Droschke, halt!“

Es war wieder nichts. Die Pferdehufe klappten weiter.

„Heda, Droschke! Hundert Mark!“

Ah, endlich hatte er Glück. Die Droschke hielt.

Hauptmann v. Dönhoff, mit der schwarzen Brille auf der Nase, tastete sich durch den Regen. „Wo sind Sie denn? Ich sehe etwas schlecht.“