Das alte Herz erwärmt, vollkommen beruhigt, kehrte der Portier in seine Loge zurück.
„Ganz wie Anno Siebzig!“ dachte er. „Als wir alle Angst hatten, gefangengenommen zu werden — und unser General sagte nur: Junge Hunde! Ja, nichts sonst. So ist es auch heute. Man braucht nur in sein Gesicht zu sehen. Keine Besorgnis, nicht die geringste — ehek, ehek!“
Horch! Schritte.
Horch! Rufe.
Fäuste pochen an die Tore der düstern Kasernen.
Öffnet Kameraden!
Öffnet — wir sind es . . .
Jubel!
Und die Tore der Kasernen öffnen sich: der böse Geist der düstern Gebäude entweicht. Ein Toter liegt still auf dem Bürgersteig, mit einem Mantel zugedeckt.
Die Morgensonne blendet durch die Straßen. Funkelnd steigt die Sonne des 9. November über Berlin empor.