Plötzlich taumelte der General, so stark, daß er in einen Sessel fiel. Er griff nach der Brust. Sein Herz —? Was war es —?

In diesem Augenblick aber schrillte die Klingel, zweimal, dreimal, lang, herausfordernd — die Haustürklingel.

Schritte kamen durch den Korridor.

Aber schon stand der General unter der Türe. „Öffnen Sie nicht!“ rief er, zitternd in seinem weiten Mantel.

Dumpf grollte es in der Ferne — ein Geschütz hatte in der Stadt gefeuert.

„Ich werde selbst — gehen Sie ruhig schlafen“, stammelte der General und Therese schlich wieder in ihre Küche zurück. Immer noch schmerzte das Herz in der Brust. Allmählich erst hörte es auf zu zucken. Nun erst ging der General zur Haustüre und bot seine breite Brust der Finsternis dar. Niemand. Aber dort drüben, im Park, schlichen da nicht Gestalten?

Schüsse klatschten, und wieder feuerte ein Geschütz in der Stadt.

„Sie zerfleischen sich — wie Wölfe“, dachte der General. Und laut rief er in die Dunkelheit hinein: „Ist jemand da?“

„Hahaha!“ lachte es aus der Finsternis.

Hier bin ich! Was wollt ihr von mir?