Haha! Ja, zwanzig Mark für gewöhnliche Menschen, aber für Millionäre da hätten sie ganz besondere Preise.

Eisenhut blinzelte. Er legte das Gesicht in Falten, drehte den Kopf hin und her. „Sie scherzt — Fräulein von Hennenbach scherzt!“ sagte er zu der lachenden Gesellschaft von Herren.

„Ich sagte schon, daß ich nicht scherze. Sehen Sie nicht, daß man sich schon über Sie lustig macht. Ich verkaufe Ihnen jedes Glas für hundert Mark, fülle es selbst, nippe daran, ich meine, da sollten Sie sich nicht lange besinnen.“

Es sei wirklich ein Skandal, es sei eine Schmach und eine Schande! Vorwärts Eisenhut — hahaha — schmeißen Sie den Bettel hin! Die Herren schrien und lachten und stießen sich gegenseitig an.

Eisenhut kämpfte mit sich. Er sah Adele an, die ihm das Glas kredenzte, ein Zittern lief durch sein Gesicht, er öffnete den Mund, blinzelte und fuhr wieder in die Rocktasche.

„Bravo! Hurra!“

Aber Eisenhut zögerte. Warum gerade er solch horrende Summen bezahlen sollte?

„Weil Sie der reichste Mann der Stadt sind!“ antwortete Adele. „Sie nennen sich ja selbst so bei jeder Gelegenheit und Sie sind es auch.“

„O — hoho!“ versetzte Eisenhut geschmeichelt.

„Wenn man zwölf Steinbrüche hat und den Schrank vollgestopft mit Wertpapieren, dann kann man doch ruhig solch eine Bagatelle bezahlen!“