Ob er nicht selbst sagen müsse, daß es eine Freude sei, in dieser, gerade in dieser Zeit zu leben: Eine Zeit der Entdeckungen, der horrendesten Entdeckungen, Erfindungen, eine Zeit der Ideen, ja zum Teufel, — einer gesegneten Zeit der Aufklärung, Abklärung und Erklärung, einer Zeit der Befreiung des Menschengeistes, einer neuen Zeit.

„Gewiß eine hochinteressante Epoche!“ warf Dr. Nürnberger ein. „Das Mittelalter liegt weit hinter uns!“

Eine Zeit der Wissenschaft, der Sieg der Naturwissenschaften über den Aberglauben, Chemie, Physik hoch! Wie beliebt?

Grau lächelte. „Gewiß, eine hochinteressante Epoche!“ sagte er.

Der Chinese sah ihn an. „Aber?“

„Wieso denn: Aber?“

„Sie akzeptieren also unsere Zeit ohne jeglichen Widerspruch, Herr Grau?“ sagte Dr. Nürnberger mit feinem ironischem Lächeln.

Die Herren verbargen ihm nicht, daß er sich in grellem Kontrast zu seinen öffentlichen Äußerungen befände.

Grau lächelte fein. „Ich akzeptiere unsere Zeit als eine hochinteressante Epoche, meine Herren,“ erwiderte er, „ohne ihr jedoch in allem zuzustimmen —“

„Ah — haha! Nun lassen Sie, bitte, hören!“ fiel ihm der Chinese ins Wort.