„Was für ein hübsches und kluges Hündchen!“ sagte Grau. „Ich darf ihm doch etwas Speck geben? Du hast deine Sache ganz außerordentlich gut gemacht!“

Wä! Wä! Wäwä!

„Schon gut, schon gut! Siehst du, das hat mir gefallen, schleppst die Pantoffeln für deinen Herrn herbei und bist selbst so klein. Nun auf Ihre Gesundheit, Herr Eisenhut, auf unsere Gesundheit, raffen Sie sich auf, stärken Sie sich!“

Eisenhut schüttelte den Kopf und starrte vor sich hin. Sein Auge war trübe und hoffnungslos. „Es ist alles vorbei!“ murmelte er leise und nickte. Er schlürfte langsam den heißen Grog, er zitterte immer noch. Grau machte ihm ein zweites Glas zurecht. „Nein, nein!“ sagte Eisenhut, aber er schlürfte auch dieses Glas. Es wurde warm und er hörte auf zu zittern.

Plötzlich stand Grau auf und legte seine Hand auf Eisenhuts Schulter und dann umarmte er ihn. „Ich bin als Freund zu Ihnen gekommen!“ flüsterte er.

Eisenhuts Schultern bebten.

Es war stille und die lange Ofenröhre ließ einen hohlen surrenden Ton hören. Vom Marktplatze herauf drang der fröhliche Lärm einer Gesellschaft, die sich verabschiedete. Gute Nacht, gute Nacht — huhu!

„Glauben Sie an die Hölle?“ fragte Eisenhut leise nach einer Weile.

„Nein.“

„Sie glauben nicht daran?“