Aber das Lachen machte ihn stutzig. Es erinnerte ihn an ein Lachen, das er einmal irgendwo gehört hatte. Da fiel ihm ein, daß sein Onkel so gelacht hatte, genau so, und diesen Onkel hatte er am meisten gehaßt. Das war merkwürdig.

Und wieder ging er auf und ab. Aber die Wände und Möbel erblaßten immer mehr. Die Zimmer wurden größer, öder. Er ertrug das Alleinsein nicht mehr und fuhr in den Klub.

Es war drei Uhr nachts. Die Straße lag verödet. Aber drei Häuser weit entfernt stand ein Auto, das eine Panne hatte. Der Chauffeur kroch unter dem Motor herum. Sobald aber Woolf abfuhr, rollte das Auto hinter ihm her. Woolf lächelte bitter. Allans Spione? Beim Klub angelangt gab er dem Chauffeur zwei Dollar Trinkgeld und schickte ihn nach Hause.

‚Wie fertig er ist, Lord!‘ dachte der Chauffeur.

Im Klub waren noch drei Pokertische in voller Arbeit und Woolf setzte sich zu Bekannten. Es war merkwürdig, was für Karten er heute in die Hand bekam! Karten, wie man sie sonst nie sah! ‚Da sind Juliskas zweitausend Dollar wieder!‘ dachte er und steckte das Geld in die Hosentasche. Um sechs Uhr wurde das Spiel abgebrochen und Woolf ging den ganzen weiten Weg zu Fuß nach Hause. Hinter ihm her trotteten plaudernd zwei Männer mit Schaufeln auf den Schultern. An seinem Hause traf er einen angeheiterten Arbeitsmann, der an den Häusern entlang rollte und leise und falsch wie ein Betrunkener sang.

„Have a drink?“ redete ihn Woolf an.

Aber der Betrunkene reagierte nicht. Er hatte den Mund voll unverständlicher Worte und torkelte vorbei.

„Allans Verwandlungen!“

Zu Hause trank er einen Whisky, der so stark war, daß es ihn schüttelte. Er war nicht betrunken, aber er war in einen bewußtlosen Zustand geraten. Er nahm ein Bad und schlief im Bad ein und erwachte erst, als der Diener besorgt klopfte. Er kleidete sich vom Kopf bis zum Fuß neu an und verließ das Haus. Nun war es lichter Tag geworden. Gegenüber stand ein Auto und Woolf trat heran und fragte, ob der Wagen frei sei.