„Wie geht es mit dem Tunnel, Allan?“

Aus all seinen Fragen war deutlich zu erkennen, daß Ethel mit dem Vater vorher alles besprochen hatte und Lloyd es ihm leicht machen wollte, „an ihn heranzutreten“.

„Die Deutschen wollen nun eine regelmäßige Luftschiffverbindung einrichten,“ sagte Lloyd. „Sie sollten sehen, daß es bald wieder vorwärts geht, Allan!“

Der Augenblick war gekommen. Und Allan sagte klar und laut: „Geben Sie mir Ihren Namen, Herr Lloyd, und ich beginne morgen!“

Darauf erwiderte Lloyd bedächtig: „Ich wollte Ihnen schon lange Vorschläge machen, Allan. Ich dachte sogar daran, Ihnen ein Wort in diesem Sinne zu schreiben, als Sie verreist waren. Ethel aber sagte ‚Warte, bis Allan selbst zu dir kommt‘. Sie erlaubte es nicht!“

Und Lloyd gluckste triumphierend, Ethel einen Hieb versetzt zu haben. Unvermittelt aber zeigte sich in seinem Gesicht ein Ausdruck der größten Bestürzung, denn Ethel schlug plötzlich empört mit der flachen Hand auf die Lehne des Sessels, stand auf, bleich bis in die Mundwinkel und rief mit blitzenden Augen: „Vater! Wie konntest du es wagen, so etwas zu sagen!“

Sie warf die Schleppe herum und ging und schlug die Türe so heftig zu, daß der Saal bebte.

Allan saß fahl und stumm: Lloyd hatte sie verraten!

Lloyd aber drehte bestürzt den Kopf hin und her.