Je näher sie aber den rußigen Backsteingebäuden mit den geplatzten Fensterscheiben kamen, desto lauter und wilder wurde das Getöse. Es schrie in der Luft wie tausend gemarterte kleine Kinder; die Erde zitterte.
„Was schreit so, Vater?“ fragte Mac.
„Die Kohle schreit.“
Nie hatte Mac gedacht, daß die Kohle schreien könne!
Der Vater stieg die Treppe eines großen bebenden Hauses empor, dessen Wände Risse zeigten, und öffnete die hohe Tür ein wenig.
„Tag, Josiah! Ich will dem Jungen deine Maschine zeigen,“ rief er hinein, und dann wandte er sich um und spuckte auf die Treppe. „Komm, Mac!“
Mac lugte in den großen reinlichen, mit Fliesen belegten Saal. Der Mann namens Josiah wandte ihnen den Rücken zu. Er saß in einem bequemen Stuhl, hatte die Hände an blanken Hebeln und starrte regungslos auf eine Riesentrommel im Hintergrunde des Saales. Ein Glockensignal ertönte. Da bewegte Josiah einen Hebel und die großen Maschinen links und rechts begannen ihre Schenkel zu schwingen. Die Trommel, die Mac haushoch vorkam, lief immer rasender, und um sie herum sauste ein schwarzes armdickes Drahtseil.
„Der Korb geht nach Sohle sechs,“ erklärte der Vater. „Er fällt rascher als ein Stein. Er wird gerissen. Josiah arbeitet mit achtzehnhundert Pferden.“
Mac war ganz wirr im Kopfe.
An einer weißen Stange vor der Trommel stiegen Pfeile auf und ab, und als die Pfeile in nächster Nähe waren, bewegte Josiah wieder einen Hebel und die sausende Trommel wurde langsamer und stand still.