„Ich kann nicht warten, Lion!“
Der Chinese blinzelte verlegen und schlich lautlos hinaus.
Gleich darauf trat Mac ein, heiß von der Arbeit, in bester Laune.
Er fand Maud, das Gesicht in das Taschentuch gedrückt und heftig weinend.
„Maud?“ fragt er bestürzt. „Was gibt es? Etwas mit Edith?“
Maud schluchzte lauter. Edith! Edith! An sie dachte er gar nicht. Konnte nicht mit ihr etwas sein? Ihre Schultern schüttelte das Weinen.
„Ich halte es ganz einfach nicht mehr aus!“ schluchzte sie und preßte das Gesicht noch tiefer ins Taschentuch. Immer heftiger weinte sie. Sie konnte nun gar nicht mehr aufhören, wie ein Kind, das zu weinen anfing. All ihr Groll und Kummer mußte heraus.
Mac stand eine Weile ratlos. Dann berührte er Mauds Schulter und sagte: „Aber höre doch, Maud — ich konnte ja nichts dafür, daß uns Schlosser den Sonntag verdarb. Er kam von seiner Station herüber und konnte unmöglich länger als zwei Tage bleiben.“
„Das ist es ja gar nicht. Dieser eine Sonntag —! Gestern nun war Ediths Geburtstag ... ich habe gewartet ... ich habe gedacht ...“
„Ediths Geburtstag?“ sagte Allan verlegen.