„Es würde mir große Freude machen, wenn Sie mir erlaubten, einige Bücher beizusteuern, Frau Allan. Hobby, nehmen Sie meine Partei.“
„Wenn Sie einige Bücher übrig haben,“ sagte Maud —
In den nächsten Tagen sandte Ethel ganze Ballen von Büchern, gegen fünftausend Bände. Maud dankte ihr herzlich, aber sie bereute ihr Entgegenkommen. Denn seitdem kam Ethel öfter herausgefahren. Sie tat, als sei sie innig befreundet mit Maud und überhäufte die kleine Edith mit Geschenken. Einmal fragte sie Mac, ob sie nicht gelegentlich in den Tunnel einfahren könne?
Mac sah sie erstaunt an, denn es war das erstemal, daß eine Dame diese Frage an ihn stellte.
„Das können Sie nicht!“ antwortete er kurz und fast etwas schroff.
Aber Ethel war gar nicht gekränkt. Sie lachte herzlich und sagte: „Aber, Herr Allan, habe ich Ihnen Anlaß gegeben, ärgerlich zu werden?“
Seitdem kam sie etwas seltener. Und Maud hatte nichts dagegen. Sie konnte Ethel Lloyd nicht lieben, so sehr sie sich auch Mühe dazu gab. Und Maud gehörte zu den Leuten, die nur mit jemand verkehren können, wenn sie ihm aufrichtig zugetan sind.
Aus diesem Grunde war ihr Hobbys Gesellschaft so angenehm. Er verkehrte täglich in ihrem Hause. Er kam zum Lunch und Diner, einerlei ob Allan da war oder nicht. Es kam dahin, daß sie ihn vermißte, wenn er ausblieb. Und das selbst in Zeiten, da Mac bei ihr war.