„Schön, schön,“ erwiderte Stobwasser und warf die spitze Nase in die Luft. „Sie sollen bedient werden, Jenny.“

„Daß Sie zur Stelle sind. Ich komme zwischen elf und ein Uhr.“

Stobwasser hatte wundervolle Keramiken geschaffen, Kakadus, Papageien, Fasanen, Reiher, Flamingos. Die Tiere waren seine Spezialität. Er brannte und glasierte seine Arbeiten selbst in einem alten verstaubten Ofen, der in der Ecke stand.

Stobwasser lief den ganzen Tag umher, um seine Arbeiten, die zum größten Teil verkauft waren, zum größten Teil aber bei den Händlern standen, zusammenzuholen.

Und richtig, da kam auch schon Jenny mit Wenzel an.

Fast hätte Jenny laut herausgelacht. Stobwasser verbeugte sich linkisch und ungeschickt und viel zu tief. Er hatte sich irgendwo einen langen Gehrock ausgeliehen, der ihm etwas zu weit war. Er bat, Platz zu nehmen, und wischte die Stühle mit dem Taschentuch ab. Er war dunkelrot vor Verlegenheit und wurde noch verlegener, als er beim Rückwärtstreten über seine Katze stolperte. Unruhig rückten die Tiere in ihren Bauern hin und her, und der Papagei begann laut zu schreien und zu singen: „Wer will unter die Soldaten, der muß haben ein Gewehr ...“

„Sei ruhig!“ herrschte ihn Stobwasser an.

„Leider sind diese Arbeiten nicht so gut, wie ich es gern wünschte,“ sagte er. „Ich bitte Sie zum Beispiel diesen Kakadu nicht anzusehen, er ist direkt schlecht.“

Jenny lachte laut auf. „Sie haben eine drollige Art, Ihre Werke zu empfehlen!“ rief sie aus. „Stobwasser brennt die Arbeiten selbst,“ erklärte sie.

Mit einer steifen Geste des Armes deutete Stobwasser, wie ein Führer in einem Museum, auf den verstaubten und verräucherten Brennofen in der Ecke. „Ja, ich brenne sie selbst, hier in diesem Ofen!“