Jenny starrte ihn verständnislos an, so sehr hatte sie seine Offenheit verblüfft.
„In welchem Theater spielen Sie zur Zeit?“ fragte Wenzel.
Sie errötete einige Male nacheinander und legte den Kopf ganz schief. „Ich spiele zur Zeit gar nicht,“ sagte sie hastig. „Die hiesigen Direktoren wollen mich nicht haben.“
„Fräulein Florian beendet ihre Studien,“ kam ihr Katschinsky zu Hilfe.
„Meine Frage war nicht Neugierde, Fräulein Florian,“ fuhr Wenzel fort, „sie war höchst eigennützig. Würden Sie sich für den Film interessieren?“
Sofort war Jenny Feuer und Flamme. „Aber natürlich!“ rief sie.
„Nun,“ erwiderte Wenzel, indem er sich verabschiedete, „vielleicht darf ich mir erlauben, einmal auf unser Gespräch zurückzukommen. Ich unterhandle zur Zeit mit einigen großen Gesellschaften, aber die Dinge sind noch völlig in der Schwebe.“
Die Auktion ging weiter.
„Sehen Sie zu, daß uns die Meißner Uhr nicht entgeht,“ raunte Wenzel Stolpe ins Ohr.
„Ich werde nicht verfehlen,“ antwortete Stolpe mit einer knappen, unterwürfigen Verbeugung.