Der „Rajah“ ging so stolz und würdevoll einher wie gewöhnlich, aber heute war er unruhig und nachdenklich. Die Worte Engelhardts, der das Weltall im Gleichgewicht hielt, daß es nicht in Trümmer stürze, hatten seinen Sinn gefangen genommen. Er dachte darüber nach, und nach langem unerbittlichen Nachdenken war er zu dem Schlusse gekommen, daß es nur noch eines gäbe — eines — —

Da trat Michael Petroff an ihn heran.

„Erlauben Sie, daß ich störe!“ sagte er höflich und zog die graue englische Reisemütze. „Kapitän Michael Petroff!“

Der „Rajah“, sah ihn mit seinen schwarzen brennenden Augen ernst an.

„Was willst du?“ fragte er ruhig.

Michael Petroff lächelte. „Ich möchte Ihnen gerne eine freudige Neuigkeit mitteilen“, begann er. „Heute morgen also sage ich zum Doktor: ‚Nun, Doktor, haben Sie nichts für mich, heute —?‘“ — Und er erzählte freudestrahlend dieselbe Geschichte, die er heute schon dutzendmal erzählt hatte.

Der „Rajah“ hörte schweigend zu, während er Michael Petroff nachdenklich betrachtete. Dann sagte er: „Ich möchte gerne mit dir sprechen.“

„Ich stehe Ihnen zur Verfügung!“

Der „Rajah“ ließ seine Augen langsam und würdevoll über den Garten schweifen.

„Wollen wir zu jener Bank gehen!“