„Einen Augenblick noch, ich bitte Sie!“ drängte Michael Petroff. „Ja, die Idee ist prächtig, in der Tat“, fuhr er lebhaft fort, und seine Wangen färbten sich vor Freude mit einem flüchtigen Rot. „Ich erkläre in dem Artikel ausdrücklich, daß Doktor März ein Ehrenmann sei, ein hochgeachteter und allgemein geschätzter Arzt, so daß seine Handlungsweise in diesem speziellen Falle allgemeines Überraschen errege. Ich bitte Sie, mein Freund, was wird er tun, wenn er diesen Artikel liest? Hahaha, Sie werden etwas erleben, lieber Freund. Ich werde ihm ja nicht böse sein, ganz und gar nicht. Nun — endlich, endlich! werde ich sagen, lieber Doktor, haha! Aber sehen Sie weiter, was der ‚Unparteiische‘ schreibt. Sehen Sie sich einmal diesen Titel an, bitte sehr!“
„Welchen —?“
„Nun, diesen hier!“
„Ein — Fragezeichen?“
„Ja! Haha — nichts als ein Fragezeichen! Und darunter: Wo ist Michael Petroff? Ein öffentlicher Aufruf! Aber sehen Sie hier, im kleinen Feuilleton: Michael Petroff, Kapitän der russischen Armee, hat soeben ein sechsbändiges Werk über Sternschnuppen beendet. Die gesamte Fachpresse rühmt den Scharfsinn und die Klarheit des epochemachenden Werkes. Hahaha, sagte ich Ihnen nicht, daß es Neuigkeiten gäbe, mein Freund!“
Der Advokat saß zusammengekauert auf dem Sofa und dachte angestrengt nach, wobei er den Atem anhielt.
„Ich begreife nicht —?“ flüsterte er und schüttelte langsam den Kopf.
„Was begreifen Sie nicht?“
„Daß er Sie festhält.“
Michael Petroff sah den Advokaten erstaunt an. Dann beugte er den Kopf herab und flüsterte: „Ich sagte es Ihnen doch schon, daß meine Verwandten ihn bezahlen!“