Michael Petroff plauderte und lachte fröhlich mit dem Chefarzt und brachte die Rosen seinem Freunde, dem Advokaten.

„Hier sind Blumen! Ich tue nichts damit!“

Der Advokat nahm mit vor Freude geweiteten Augen die Rosen entgegen, vorsichtig wie etwas Zerbrechliches.

Der zweite große Tag Michael Petroffs war der Tag, an dem die Zeitung erschien.

Die Zeitung wurde in der Stadt gedruckt. Michael Petroff hatte den Portier des Sanatoriums für diese Kommission gewonnen. Der Portier lieferte das Manuskript an den Drucker ab und überbrachte Michael Petroff die gedruckten fünfundzwanzig Exemplare. In diesen Tagen befand sich Michael Petroff in der ungeheuersten Spannung. Er ließ die Zeitung den Ärzten und in erster Linie Doktor März zustellen und wartete aufgeregt die Wirkung ab. Er arbeitete in dieser Zeit nicht, sondern ging den ganzen Tag über im Garten und im Haus umher. Wenn er einem Arzte begegnete, so blieb er stehen und sandte ihm einen triumphierenden Blick zu, während seine Lippen ein siegessicheres Lächeln umspielte.

Nach einigen Tagen aber fragte er die Ärzte: „Hören Sie, haben Sie da nicht eine Zeitung erhalten?“

„Eine Zeitung?“

„Ja! Ich erhielt sie ja auch. ‚Das Bajonett‘?“

„O ja, ich erinnere mich. Ich werde nachsehen.“

„Tun Sie das, ja. Es könnten Dinge darin stehen, die Sie interessieren. Hahaha!“ Und er klopfte dem Arzt auf die Schulter und sah ihn vielsagend an.