Johann. Wir sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhms.
Divara beschwörend: Johann, ich trage ein Kind von dir unter dem Herzen. Habe Erbarmen und töte mich um deines Kindes willen.
Johann reißt sie empor: Schwöre, daß du die Wahrheit sprichst!
Divara. Ich schwöre, Johann.
Johann. Schwöre bei deiner Seligkeit! Schwöre bei der Seligkeit Mathys’!
Divara. Ich schwöre bei meiner Seligkeit und der Seligkeit Mathys’!
Johann in höchster freudiger Erregung: Gottes Gnade ist ohne alle Grenzen! – Fort, Divara, fort! Rette dich! Es wird ein Sohn sein! Gott hat mir einen Sohn gegeben, daß er mein Werk vollende! Fort, Divara! Es ist ein Befehl an dich ergangen!
Divara klammert sich an ihn: Ich will leben um deines Sohnes willen, Johann!
Johann. Um deines Sohnes willen wird Gott dich beschirmen. Fort!
Divara gläubig: Führe mich, Johann!