Hille Feiken tritt ein. Eine bäuerisch aussehende, junge, hübsche Frau. Etwas üppig, große Augen. Bescheiden, fast demütig. Etwa 30 Jahre alt. Sie verbeugt sich.

Divara beachtet sie nicht.

Wenzel erhebt sich, nach einer Pause: Sagt nicht: die Meinigen! Ich gehöre nicht mehr zu ihnen. Bittet den König für mich, Divara, daß ich bei euch in Münster bleiben darf. Ich will die Taufe nehmen.

Divara zu den Mägden: Führt Wenzel in die Kammer und speist ihn.

Wenzel ab.

Hille Feiken tritt näher. Guten Abend, Divara!

Divara. Guten Abend, Hille.

Hille Feiken. Der König ist noch nicht hier? Ich glaubte seine Stimme zu hören.

Divara mit einem Anflug von Eifersucht: Dann hast du feinere Ohren als ich, Hille. Johann ist im Rate, du wirst dich noch etwas gedulden müssen, bis du ihn siehst.

Hille demütig: Ich bin nicht ungeduldig.