„Ingeborg! Ingeborg!“

Ich richtete mich auf in die Knie und schluchzte, die Rückseiten der Hände gegen die Augen pressend.

„Ingeborg! Ingeborg!“ schrie ich. „Ingeborg muß nun sterben, hört es all ihr Bäume, all ihr Menschen auf der Welt. Ingeborg muß fort!“

Die Wipfel brausten und die Stämme ächzten. Ein Schauer von Regen prasselte über den Park.

Ich raufte mir die Haare, fiel zu Boden und schlug mit Händen und Füßen. Ich jammerte — Mein Gott, mein Gott, was hast du denn vor mit mir?

Ich faßte mich. Weit und still — so weit und still wurde es plötzlich in mir — ich lächelte.

Ja gewiß, ich werde es nicht überleben. In derselben Stunde noch werde ich Ingeborg nachfolgen.

Ich stand auf. „Ich werde es nicht überleben,“ sagte ich vor mir hin.

Das war ein Trost! Ingeborg und ich, waren wir nicht eins?

Sie konnte nicht von mir gehen, ohne daß ich mitging, nein, unmöglich war das!