Ich wurde so ruhig, heiter, wie matt vom Glücke.

Ich ging langsam zurück durch die Allee. Sollte es so sein? Ich liebe das Leben, das Ingeborg mir schenkte, aber es sollte ja nicht sein . . . . .

Plötzlich standen Karls Augen vor mir in der Luft.

„Mut, hoffe! Du hast Macht über Ingeborg!“ Ich sah die Augen und sie bannten mich. Ihr Blick gab mir Kräfte, ihr Blick entzündete mein Gehirn. Aus der tiefsten Dunkelheit in mir rang sich etwas empor. Ich blieb stehen, mein Herz klopfte wie ein Hammer in der Brust. Die Augen, die vor mir standen, sprühten und plötzlich zerriß die Dunkelheit in mir.

Ich erschrak. Was meinten diese Augen? Was meinten —

Wie?

Ein wonnevoller, ein süßer Gedanke. Ein berauschender Gedanke!

Ich breitete die Arme aus. Karls Augen strahlten vor mir, was für Augen waren es doch?

Nein, nein!

Ein berückender, sinnverwirrender Gedanke! Eine Erlösung!