„Du wirst immer bei mir sein, Ingeborg! Hörst du es! Hahaha, welch ein schönes Leben werden wir zwei haben. Sieh, so wird es sein, gib acht, ich werde dir die Hände und Wangen küssen, ich werde dich auf die Arme nehmen und in die Höhe heben — ich werde —“
Und ich sprach und sprach — wie schön sie es mit Karl haben solle.
Ingeborg lauschte auf mich. Sie atmete gleichmäßig und ihre Augen glitzerten nicht mehr.
„Schlafe nun, mein Mädchen, schlafe nun. Gute Nacht! süße Ingeborg, schlafe nun — der Regen rauscht — hörst du?“
„Schlafe, schlafe“ — — —
Der Tag graute. Die Lampe sah rot aus, blaues Licht sickerte durch die Scheiben.
Ingeborg lag still und atmete leise.
Sie schlief.
Ingeborg schlief.
Ach, käme doch die Sonne heute!