Es gab eine fröhliche Nacht, eine Nacht voller Gesang, voller Lachen, voller Blicke, Küsse in der Luft.

Der Himmel tiefblau, Sterne, viele Sterne, Friede ringsum, heiliger Friede, im Walde, im Tale. Hundert Kerzen brennen in meinem Zimmer, wir feiern das Fest der Genesung.

Lachen, Gesang, fröhliche Worte und Wein.

Was geschah alles in dieser Nacht? Ich weiß es nicht mehr. Wir waren fröhlich und guter Dinge, hundert Kerzen brannten in meinem Zimmer. Wie ein flammendes Blumenbeet, weiße Stengel, brennende Blüten.

Es blitzte und funkelte, nie habe ich eine solche Helle wieder gesehen, solche Augen, solche Lippen, solche Hände, nie wieder.

Wir tranken, Ingeborg und ich und Karl. Karl lachte, trank auf Ingeborg, auf mich, auf alle Heiligen, die im Kalender stehen.

Er las eine kleine Geschichte vor, eine geniale, feine Arbeit. Sie hieß „Der Verschwender“.

Ich liebe die Verschwender, die Verschwender, die immer verschwenden, Gold, Gedanken und Gefühle, die alles, alles und immer verschwenden!

Ja, das war Karl! Ich hasse die Bürger, die Krämer, die Rechner, nieder, nieder mit den Bürgern, ja, nieder mit den Bürgern!