„Der Sommer war doch schön, Ingeborg?“

Ja, er war schön, sagt Ingeborg mit einer teilnahmslosen, müden Stimme. Gereiztheit verbirgt sich darin.

Das hat mir wehe getan!

Ich gehe. Es treibt mich herum.

Hin und her gehe ich und überall stehe ich und plaudere ein paar Worte mit dem Gesinde.

„Hat sie noch ein wenig Sonne erwischt?“ sage ich zur alten Maria, die am Fenster sitzt und Strümpfe stopft. Ich spreche sanft und ich bin ergriffen, als spräche ich zu meiner Mutter. Ganz eigentümlich ist das.

„Ja, es ist heute warm. Bald wird der Winter da sein, ehe man sich umschaut.“ Sie glaube, daß heuer der Winter früh komme.

„Das glaube ich auch,“ sage ich. „Ich glaube sogar, daß es ein strenger Winter werden wird.“

Die Schlehen hätten so stark geblüht, ja.

Was sie da für einen Vogel habe. Ganz traurig sähe er aus. Er sänge wohl nicht.