Ingeborg steht im Wagen und winkt mit dem Taschentuch.
Noch sehe ich ihre Augen deutlich und den bittenden Ausdruck des Antlitzes, das unter dem breiten Hute leuchtet. Golden schimmern die Lockenbüschel. Nun sehe ich die Augen nicht mehr, etwas Blasses schimmert unter dem Hute. Das weiße Tuch weht.
Der Wagen biegt um die Ecke, ganz klein ist er geworden.
Eine weiße Taube flattert im Walde, ein Beschläge blitzt, nichts ist mehr zu sehen. Wald, Wald, Wald —
Pazzo winselt und kläfft. Er springt an mir empor.
„Pazzo!“
Pazzo fliegt in großen Sprüngen den Berg hinunter. Das ist noch ein letzter Gruß, nicht?
Adieu, Ingeborg! — —
Ich habe einen Geschmack auf den Lippen.