Ich mußte in dieser Zeit viel an die Geschichte von Hermann Ecke denken, den Gutsherrn auf Entenweiher, den seine Frau verließ.

Zur Zeit von Ingeborgs Genesung hatte ich sie Ingeborg erzählt. War es nicht sonderbar? Ahnte meine Seele voraus, was kommen sollte?

Ich mußte oft an die Geschichte denken von Hermann Ecke, der glaubte, daß Eva wieder zu ihm käme.

Einen Rosengarten legte er ihr an, er baute eine Veranda für sie. Immer frische Sträuße in den Vasen, eine brennende Lampe die ganze Nacht in ihrem Zimmer.

Hurtig, hurtig, ihr Leute.

Ja, nun konnte Eva kommen.

Sagt der Freund zu Hermann Ecke: Kommt sie auch? Hahaha, antwortet Hermann Ecke. Das ist alles, was er antwortet.

Freilich kommt Eva wieder. Herrliches habe ich erlebt, wird sie sprechen, alle haben mich angebetet.

Königin, dein Thron ist bereit — ah, ein Narr! Ja, Hermann Ecke ist ein Narr. Aber ein glücklicher Narr ist er. — — — — — — — — — — — — —

In einer Nacht schrie der Hirsch in den Bergen. Ich stand am Fenster und horchte auf seinen Schrei.