„Paulus schreibe ich mich,“ sagte er. „Ich habe den Hund eingefangen. Er sprang hin und her mit den Zügen, immer am Bahndamm entlang.“
„Am Bahndamm? Jawohl. Ein guter Hund!“
„Ja, ein guter Hund. Aber er ist krank. Frißt nichts!“
„Das wird schon wieder werden, was, Pazzo?“ Pazzo schlug mit dem Schwanze und winselte.
Er sei immer am Bahndamm hin und her gelaufen. Barbeck von Unternzell habe gesagt: Hast du den Hund gesehen — ein weißer Jagdhund —
„Nehmen Sie Platz! — Wein! — Bitte, erzählen Sie.“ Der Mann, der sich Paulus schrieb, erzählte ausführlich von dem weißen Hühnerhund.
Er habe ihn in das Gärtchen eingeschlossen und auch eine Kiste für ihn hingestellt. Aber nun, ein schwieriger Fall! Wem gehörte dieser Hund, der nicht auf den Namen Waldmann oder Feldmann, Nero oder Packan hörte? Kein Halsband, nichts. Er mußte weit her sein, war vielleicht aus dem Zuge gesprungen. Nun, er wohne einsam, komme nur alle Sonnabend ins Dorf. Sagt der Wirt vom schwarzen Bären: Paulus, da steht es. „Nun, ich mache mich auf und bringe den Ausreißer gleich selbst her. Ich habe freie Fahrt.“
Die Erzählung währte lange Zeit, aber dann ließ ich mir noch ausführlich über Einzelheiten berichten.
Also was ich nun schuldig sei, fragte ich.
Der Bahnwärter schmunzelte, leckte den Schnurrbart und drehte die Mütze zwischen den Fingern.