„Aha! Aha! Ja, das sitzt schon tiefer, das Glück! Gratulation, Gratulation!“
„Danke, danke!“
Ich mußte mich abwenden. Plötzlich hatte ich Tränen in den Augen. Wie dumm das war!
Der Kleine blinzelte. Er schüttelte eigentümlich den Kopf. „Was ist mit dir?“ sagte er. „Du bist so sonderbar — so sonderbar bist du — ei, ei —?“
„Es ist nichts,“ rief ich und lachte und warf den Kopf zurück in den Nacken.
„Desto besser. Es schien mir so — auch dein Lächeln ist so eigentümlich. Lebe wohl! Noch eines, eine Aufrichtigkeit ist die andere wert, Freund! Sieh mich nur an, mein Gesicht, meine geschorenen Haare. Wenn du nicht blind bist, so weißt du, aus welchem Krankenhaus ich komme. Vier Jahre! Es war ein schlechter und leichtsinniger Streich. Vorbei, vorbei — lebe wohl.“
Wir schüttelten uns die Hände.
Der Kleine stieg mit raschen Schritten ins Tal hinunter. Er wandte sich dazwischen um und jauchzte und schwang den Hut.
Und ich schwang den Hut und jauchzte Antwort.
Bald sah ich ihn nicht mehr, er tauchte in die Dämmerung unter.