Ein Mann wandert durch sein Haus und sinnt. Das ist Hermann Ecke. Was sinnt er doch? Es ist kalt in seinem Hause, er kann die Hände durch das Feuer strecken, ohne daß es wärmt. Es ist still. Die Nächte tragen Schrecken und Finsternis um das Haus gleich einem schwarzen Sarge, dem der Wind jammernd folgt.

Es ist Nacht, Hermann Ecke trägt eine Kerze in der Hand und wandert. Hin und her wandert er und sucht. Was sucht er doch?

Eva ist nicht hier, nein.

Eine Mücke summt im Zimmer. Hermann Ecke lächelt. Eine Mücke, sagt er und sieht der kleinen Mücke nach. Er kommt an einem Spiegel vorüber und schließt die Augen, er will sein Gesicht nicht sehen.

Er trägt ein Licht in der Hand, es flackert und Laute kommen aus der Flamme. Er erschrickt und wendet sich um, ein Schatten duckt sich hinter den Schreibtisch. Er geht weiter, aber er fühlt, wie sich der Schatten aus dem Verstecke reckt. Er sieht ihn wachsen, über die Wand, die Decke und eine dunkle lange Hand greift nach seinen Haaren, wie ein verkohlter Arm baumelt es über ihm.

Da schreit er.

Was ist Herr?

Nichts, danke.

O!

Hermann Ecke steht am Fenster und blickt auf die Straße hinab. Klingen nicht Schlittenglocken durch die Winterstille? Ein Wagen saust daher. Wohin? Zu Nachbar Dohn.