Kam da nicht ein Bote? Er taumelte vor Erregung und schwenkte ein Tuch in der Hand. Nein, es ist ein Betrunkener, der ein weißes Bündel trägt. Vielleicht kommt er von einer Hochzeit.

Ist es heute nicht, ist es morgen.

Überall ist er zu sehen, Hermann Ecke. Im Walde, im Felde, im Dorfe. Aber er lächelt nicht mehr, er ist bleich, und groß und verwundert blicken seine Augen. Er geht einher, als suche er etwas auf dem Boden.

Hermann Ecke geht zu den Knechten und Mägden in die Gesindestube, er will sich unterhalten mit ihnen. Er spricht und sie antworten. Immer mehr spricht er, immer weniger sprechen sie. Er sitzt und redet, redet. Alle sehen ihn an. Er geht.

Es ist dunkel, ein dunkler feuchter Abend, ohne Mond, ohne Sterne, feucht, schwarz, und nasser Schnee treibt über die Straße. Hermann Ecke geht ins Dorf hinab und tritt in die Schenke.

Junges Volk ist da versammelt. Knechte und Mägde. Die Dirnen legen die Köpfe gegen die Schultern der Burschen oder sie sitzen ihnen auf den Knien.

Ein Bursche in Hemdärmeln, den Hut im Nacken, spielt die Zither.

Guten Abend, ihr Leute, sagt Hermann Ecke.

Guten Abend.

Die Zither klingt und der Bursche singt. Er singt von einem Stier und einer scheckigen Kuh und daß eine Dirne dabeistand und sie lachte dazu.