Sein Gesicht war fahl, grau, tiefe Ringe zogen um seine Augen, die matt glänzten.

Sein schmales Gesicht sah aus wie das einer Frau, die dem Tode nahe ist. Seine Lippen zuckten, er hatte die Linke auf das Herz gelegt, und die Finger begannen nervös zu trommeln.

„Ich suchte Sie seit vielen Tagen zu sprechen,“ sagte er, „ich wollte Ihnen nur dies sagen: Sie haben ein kurzes Gedächtnis, Fräulein Ingeborg!“

Er griff an den Hut, wandte sich um und ging mit schnellen Schritten in den Wald hinein.

„Komm,“ sagte ich zu Ingeborg, indem ich meine Hand sachte auf ihre Schulter legte.

Ingeborg war bleich, sie sprach lange nichts. Dann sagte sie:

„Ich liebe ihn doch.“

Ein Stich fuhr mir ins Herz, ich nahm sachte die Hand von ihrer Schulter.

„Nein, nein! Laß doch deine Hand da. Ich liebe ihn noch ein wenig, er tut mir leid, aber ich liebe dich ja tausendmal mehr, tausendmal mehr. Küsse mich Axel, sei gut!“

„Ich liebe dich,“ sagte ich und küßte sie. O, o, nun sei alles gut.