Und mein Lächeln antwortete ihr, daß ich wohl hörte, was ihr gütiges, herrliches Herz sagte.
Ingeborg, Ingeborg, wie soll ich doch dein Herz nennen? — —
Ingeborg wohnt in den weißen Zimmern des Schlosses, die gegen Sonnenaufgang gehen. Ich höre sie singen, hell und rein ist ihre Stimme und kräftig, die Wände klingen, und der Wald hallt wie von geschwungenen Glocken, wenn sie drinnen im Walde singt.
Ich sehe auf meine Türe. Da steht: Gehst du, Ingeborg? Und außen an der Türe da steht: Willkommen Ingeborg!
Ich schlafe ein, fünf Minuten schlummere ich, ich erwache, ein großer Brief mit fünf roten Siegeln ist angekommen, oder ein Paket mit Blumen und einigen hübschen Kieselsteinen.
Briefe schwirren hin und her, obschon wir fast stündlich beisammen sind. Aber immer gibt es noch etwas zu sagen, man hat es vergessen, man kann es nicht aussprechen. Es kommt ein Buch mit einer angestrichenen Stelle, oder auch nur ein weißes Blatt Papier, ganz leer, nichts steht darauf, aber näher zugesehen findet man eine kleine matte Stelle.
Ingeborg geht in den Wald, um Blumen zu pflücken, ich sage: eigentlich habe ich nichts zu tun, Ingeborg, ich gehe mit.
Ich gehe um den kleinen See herum, der mitten im Parke liegt. Da kommt Ingeborg daher.
Wohin gehst du, Axel?
Ich gehe um den See herum!