Eine ganze Woche regnete es. Schwedenklee zeichnete wieder an seinem Zentralbahnhof.
Dann packte er die Geige aus und begann, lustlos anfangs, Instrument und Klang entfremdet, ganz leise zu spielen.
Da erschien Ellen plötzlich – ganz entgeistert! – in der Türe.
„Du spielst Geige?“ rief sie maßlos überrascht aus. Freude stand in ihren hellen Augen.
„Du spielst ja sehr gut!“ sagte sie, noch mehr überrascht.
Schwedenklee kam in Verlegenheit. Er erinnerte sich an die Zeit – viele Jahre war es her – da er begeistert mit den Musikstudenten zweimal in der Woche musizierte, da er sogar den Ehrgeiz besessen hatte, Geiger zu werden – still!
Es stellte sich heraus, daß auch Ellen Geige spielte. Ihr Vater hatte sie unterrichtet.
„So spiele.“
„Nein. Ich werde üben, wenn du nicht zuhörst. Ich habe lange nicht gespielt.“
„Weshalb nicht?“